Immer mehr ostafrikanische Flüchtlinge geraten auf dem Sinai in die Fänge von Menschenhändlern. Ägypten und Israel wollen mit dem Problem nichts zu tun haben.
Nigerias Regierung bekommt den Konflikt mit Boko Haram nicht in den Griff. Die Aufstandsbekämpfung des Militärs gerät immer mehr in die Kritik. Präsident Goodluck Jonathan erwägt nun ein umfangreiches Amnestieprogramm.
Wer in Teheran, noch dazu als Ausländer in Begleitung einer Iranerin, beim unbedarften Fotografieren in die Fänge der Basij-Miliz gerät, braucht ein wenig Glück, manchmal in Form von Naturaufnahmen im Serienbild.
»Arab Media Watch«-Gründer Sharif Nashashibi über Berichterstattung trotz Mediensperren, Minderheiten im Kreuzfeuer – und Gründe, die für eine Intervention in den Syrischen Bürgerkrieg sprechen.
Palästinas Importwirtschaft ist eng mit dem israelischen Nachbarn verbunden, aber vollständig von Israels Handelspolitik abhängig. Zudem werden die Zoll- und Steuereinnahmen der Palästinensischen Autonomiebehörde erheblich geschmälert.
Muammar al-Gaddafi liebte Sex mit Minderjährigen ebenso wie Gewalt- und Drogenexzesse bis in die Morgenstunden. Annick Cojean hat seine Opfer getroffen und ein Buch darüber geschrieben. Entstanden ist ein Protokoll des Grauens.
»Young entrepreneurs get hands on! The socio-economic development in North Africa«. Unter diesem Titel diskutieren am 27. Mai ab 17.00 Uhr BDI-Vizepräsident Arend Oetker und der EU-Sondergesandte für die südliche Mittelmeerregion Bernadino Leon in der Berliner Repräsentanz der Bertelsmann-Stiftung unter den Linden mit jungen Unternehmern aus Tunesien und Ägypten die sozio-ökonomische Entwicklung Nordafrikas.
Neben der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Lage in den beiden Ländern, steht der Alltag von Unternehmensgründern in Tunesien und Ägypten sowie die Frage nach einem möglichen Beitrag deutscher und europäischer Unternehmen zur Verbesserung der sozio-ökonomischen Lage in Nordafrika im Fokus.
Organisiert wird die Veranstaltung von der Bertelsmann-Stiftung, dem Owners Forum und dem Magazin zenith. Im Anschluss laden die Gastgeber zu Imbiss und Getränken auf der Dachterrasse ein. Hier können Sie sich für die Veranstaltung anmelden.
»Expat am Golf - Lohnt sich ein Leben in den Emiraten?«. Ob der Traum vom schnellen Geld am Golf noch lebt, darüber diskutiert zenith-Chefredakteur mit Marc Förstemann von Ernst & Young, Sam Hasner von bridge:media und Johannes Schöppach von DB International von 15 bis 16.30 Uhr im Rahmen der deutsch-arabischen Bildungsmesse KUBRI.
Vom 24.-25. Mai findet die KUBRI auf dem Campus Garching der Universität München bereits zum dritten Mal statt.
Die Recruiting- und Kontaktmesse verbindet verbindet Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus Europa und der arabischen Welt mit potenziellen Mitarbeitern und Studierenden mit Interesse an den beruflichen und akademischen Chancen der MENA-Region. Unter den Ausstellern sind Unternehmen wie Emirates Airline, die DB International GmbH und viele Bildungseinrichtungen aus Deutschland und der arabischen Welt.
Unterstützt wird die Veranstaltung vom DAAD, der GIZ, der Deutsch-Arabischen Freundschaftsgesellschaft, der TU München und von zenith als Medienpartner.
zenith-Mitherausgeber Marcel Mettelsiefen wird in diesem Jahr mit dem renommierten »Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus« ausgezeichnet.
»Seine Augenzeugenberichte aus Libyen und Syrien gehören zum Besten, was im deutschsprachigen Fernsehen über diese Länder in Revolution zu sehen war«, schreibt die Jury in ihrer Begründung: Marcel Mettelsiefen, 34, Fotograf, Kameramann, langjähriger Bildchef und Mitherausgeber des Magazins zenith, wird 2013 mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichnet. Er teilt sich diese Ehrung mit dem ARD-Korrespondenten Jörg Armbruster.
Mettelsiefen nutze seine »Freiheit als Foto-, Video- und Fernsehjournalist wie als Buchautor, und geht im wahren Sinne des Wortes seine eigenen Wege, um Erklärungen für Krisen und Kriege zu finden: unauffällig, unprätentiös und unabhängig«, heißt es weiter in der Begründung.
Am 15. Januar fiel in Hamburg der Startschuss für »Ouissal«, eine Mentoringplattform für tunesische Unternehmerinnen, initiiert durch den Verein Euro-Mediterranean Association for Cooperation and Development (EMA e.V.). »Frauen in Tunesien wie in Deutschland stellen einen wesentlichen Schlüssel für wirtschaftliches Wachstum dar. Es gilt, ihr Potential gemeinsam noch besser auszuschöpfen«, so Clara Gruitrooy, Projektleiterin des deutsch-arabischen Mentoringprojekts.
Ouissal, was auf deutsch so viel wie »Brücke« bedeutet, ist im Kern ein Tandemprogramm, bei dem Mentorin und Protegée gemeinsam eine nachhaltige Geschäftsidee umsetzen sollen. Sowohl deutsche als auch tunesische Frauen sollen im Zuge der Partnerschaft »soft« und »hard skills« verbessern und lernen, eine größere mediale Sichtbarkeit zu erreichen.
15 erfolgreiche Frauen aus Deutschland und der arabischen Welt stellen das Auswahlkomitee für das Projekt, sie sollen den unter allen Bewerberinnen ausgesuchten Mentorinnen und Protegées mit ihrer Erfahrung und ihren Netzwerken unterstützend zur Seite stehen.
Nach Angaben des Vize-Präsidenten der türkischen Hilfsorganisation IHH Huseyin Oruc sei bei den Verhandlungen über einen umfangreichen Gefangenenaustausch zwischen syrischen Regierungs- und Oppositionskräften ein Durchbruch erzielt worden. In den kommenden Stunden sollen insgesamt 2130 zivile Gefangene aus ihrer Haft entlassen werden – darunter nach IHH-Angaben auch mehrere Ausländer. Im Gegenzug ließe die Freie Syrische Armee 48 iranische Gefangene frei.
Ob auch ausländische Journalisten Teil der Vereinbarung sind, ist bislang nicht bekannt. Gegenwärtig befinden sich mehrere Reporter in den Händen unbekannter Geiselnehmer in Syrien, darunter der US-Journalist James Foley, der Ende November 2012 bei Recherchen entführt wurde. Bislang fehlt von ihm jedes Lebenszeichen, es ist auch nicht bekannt, ob er sich tatsächlich in den Händen von Sicherheitskräften der Regierung befindet.
Ein Sprecher der Freien Syrischen Armee teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, die genannten Iraner, allesamt mutmaßliche Mitglieder der Revolutionsgarden, seien bereits im Laufe des Tages freigelassen worden. Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu teilte mit, die Verhandlungen seien von Katar und der Türkei angeleitet worden.
Sowohl der libysche Parlamentspräsident Mohammed Magariaf, wie auch der islamistische Politiker Ahmed Abu Khattala entkamen in der vergangenen Woche geplanten Attentaten. Bei einem Besuch in der im Süden Libyens gelegenen Stadt Sabha schossen Unbenannte auf das Hotel des Politikers, berichtete die ägyptische Nachrichtenagentur MENA. Drei seiner Leibwächter seien verletzt worden, so sein Sprecher Rasmy Burwein später im libyschen Staatsfernsehen.
In einem getrennten Vorfall entkam der Islamist Ahmed Abu Khattala, gegen den US-amerikanische Staatsanwälte gerade im Zusammenhang mit dem Angriff auf die amerikanische Botschaft am 11. September 2011 ermitteln, knapp einem Autobombenanschlag. Zwei Unbekannte versuchten einen Sprengsatz unter dem Auto des Kopfes der islamistischen Ansar al-Sharia Gruppierung zu befestigen. Dieser explodierte verfrüht und tötete einen der Attentäter, der zweite konnte entkommen.
In den vergangenen Wochen kam es mehrfach zu Explosionen und Attentaten auf Volksvertreter und staatliche Institutionen. Noch immer ringen diverse politische und tribale Gruppen um Einfluss im post-revolutionären Staat.